Wo bleibt die Musik?

Schmidbauer und Kälberer

Hier spielt die Musik 🙂

Das erste kulturelle Highlight in diesem Jahr…und was für eines!
Werner Schmidbauer und Martin Kälberer im Kulturforum Seesen – da musste ich hin. Auch wenn alle ringsum sagen: „Noch nie gehört. Wer ist DAS denn?“
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich an die Jungs geraten bin….ich glaube, Ausgangspunkt war – mal wieder –
mein Lieblingsbayer Konstantin Wecker.
Auf einer der letzten Cd´s war ein Italiener zu hören – Pippo Pollina. Ein ganz Schnuckeliger mit tollen, auch kämpferischen Liedern.
Und dann bin ich beim abendlichen Musikgoogeln nach eben diesem Mann auf Werner Schmidbauer gestoßen
und den gemeinsamen Musikprojekten.
Da war es dann nur noch ein kleiner Schritt zu den nächsten interessanten Bayern 😉
Auch wenn ich von den Texten nur die Hälfte verstehe, die Lieder sind ein Traum!
Also ab nach Seesen. Trotz ekligem Schneematschwetter. Was tut frau nicht alles für einen tollen Abend 🙂

Wo bleibt die Musik?
Ein Kulturabend in Seesen war für mich bisher immer ein Erlebnis. Es ist wirklich erstaunlich, welch interessante Künstler der Verein immer
wieder in die Provinz holt. Ich habe dort z.B. neben Musikern wie Hermann van Veen, Bodo Wartke, Hannes Wader oder Reinhard Fendrich auch schon exzellentes politisches Kabarett mit Hagen Rether, Urban Priol oder Wilfried Schmickler erlebt.
Eine Lesung mit Wladimir Kaminer war Training für die Lachmuskulatur 😀
Nun also die Bayern Schmidbauer&Kälberer.
Mal reinhören? Bitteschön!
Nach eigenen Angaben haben sie sich nie in den Norden getraut, weil sie dort wohl sowieso
keiner verstehen würde. Stimmt schon. Ich habe mir ihre Musik jetzt wochenlang angehört und immer noch nicht alles verstanden.
Glücklicherweise haben sie einige Texte etwas übersetzt und bei den Ansagen bemühten sie sich, einigermaßen hochdeutsch zu reden.
Der Saal war nur halbvoll – aber jeder der Besucher war absoluter Fan!
Anders kann man die Stimmung nicht erklären. Es war ein Gänsehaut-Abend.
Und bei diesem Lied hatten wohl einige Zuhörer eine Träne im Augenwinkel:

Eine schöne Zusammenfassung gibt es auf der Seite des Kulturforums – Bayrische Töne in Seesen.

 

Die Kommentare wurden geschlossen